
Die nächste grosse Herausforderung wartet: Im Playoff-Halbfinal trifft der BSV Bern auf den Hauptrundensieger und letztjährigen Finalgegner – Kadetten Schaffhausen. Die Ausgangslage verspricht hochklassigen Handball und maximale Intensität.
Mit dem souveränen 3:0 in der Viertelfinalserie gegen Wacker Thun hat der BSV Bern ein starkes Zeichen gesetzt. Das Team ist bereit – doch nun wartet mit den Kadetten die wohl grösste Hürde auf dem Weg in den Final.
Die Erinnerungen an die letztjährige Finalserie sind noch frisch. Damals mussten sich die Berner geschlagen geben – nun bietet sich die Chance zur Revanche. Gleichzeitig reisen die Kadetten als bestes Team der Hauptrunde an und werden alles daransetzen, ihre Favoritenrolle zu bestätigen.
Für den BSV Bern ist klar: Um gegen Schaffhausen zu bestehen, braucht es eine geschlossene Teamleistung – und eine Mobiliar Arena, die bebt.
Mittwoch, 29. April 2026 – 19:15 Uhr – Mobiliar Arena Gümligen
Das erste Heimspiel im Halbfinal steht an – und die Unterstützung von den Rängen kann den Unterschied ausmachen.
Es ist alles angerichtet für eine packende Serie zwischen zwei Topteams – mit Emotionen, Tempo und Kampf auf höchstem Niveau.
Gemeinsam für den BSV – jetzt zählt’s!

Hinten v.l.n.r.: Thomas Sedioli (Assistenztrainer), Ivan Corluka, Hannes Nyström, Mats Hirt, Jonas Kalt, Lucas Rohr, Michael Kusio, David Staudenmann (Cheftrainer)
Mitte v.l.n.r.: Pascale Tiefenbach (Teammanagerin), Guido Frei (Sportchef), Levin Wanner, Nico Eggimann, Kaspar Arn, Samuel Weingartner, Luc Stettler, Leo Schnyder, Matthias Reverdin (Leiter Sport), Eveline Oltmanns (Teambetreuerin)
Vorne v.l.n.r.: Jonas Engel (Physio), Nik Jauer, Marco Strahm, Yannik Fischer, Mathieu Seravalli, Fabio Brändle, Jan Allemann, Sandro Gantner, Jan Linder (Physio)
Es fehlt: Rados Dukanovic (Torhütertrainer)

Levin Wanner
187 Tore Saison 2025/26

Hinten v.l.n.r.: Max Böni (Betreuer), Juan Castro Alvarez (13), Lukas Saueressig (4), Ariel Pietrasik (18), Lucas Meister (2), Luka Maros (20), Zoran Marković (19)
Mitte v.l.n.r.: Ninoslav Pavelic (Torhütertrainer), Giorgio Behr (Präsident), Dimitrij Küttel (9), Manoy Ugiagbe (7), David Hrachovec (8), Daniel Režnický (21), Patrik Martinović (22), David Graubner (Manager/Geschäftsführer), Hrvoje Horvat (Trainer)
Vorne v.l.n.r.: Fredy Thalmann (Betreuer), Óðinn Þór Ríkharðsson (6), Josip Perić (10), Kristian Pilipović (1 / Torhüter), Leon Bergmann (5 / Torhüter), Marvin Lier (15), Yari Prince (3), Sebastian Holzhäuser (Physio)

ODINN RÍKHARÐSSON
205 Tore Saison 2025/26
Der BSV Bern setzt sich im dritten Spiel der Viertelfinalserie gegen Wacker Thun mit 34:29 durch und entscheidet die Serie souverän mit 3:0 für sich. Damit stehen die Stadtberner im Playoff-Halbfinal.
Der BSV startete gut in die Partie und ging früh durch Nico Eggimann in Führung. In der Anfangsphase entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, ehe sich die Stadtberner nach mehreren Fehlern kurzzeitig in Rückstand wiederfanden. Über mehrere Minuten blieb der BSV ohne Treffer, während Wacker die Führung übernahm. In dieser Phase hielt Torhüter Mathieu Seravalli sein Team mit zahlreichen Paraden im Spiel. Erst nach rund zehn torlosen Minuten brachte Levin Wanner den BSV wieder heran. In der Folge fanden die Stadtberner zurück in die Partie, glichen aus und drehten das Spiel erneut. Angeführt von Kusio, Wanner und Eggimann erspielte sich der BSV bis zur Pause eine 15:11-Führung.
Nach dem Seitenwechsel blieb der BSV die spielbestimmende Mannschaft. Eggimann zeigte sich weiterhin treffsicher, während Wanner vom Penaltypunkt Verantwortung übernahm. Trotz zwischenzeitlicher Annäherungsversuche von Wacker hielten die Stadtberner den Vorsprung konstant und bauten ihn phasenweise weiter aus. Entscheidend war dabei erneut die Defensive in Kombination mit einem starken Seravalli, der unter anderem einen Penalty parierte und mit wichtigen Paraden immer wieder den Rhythmus der Gäste brach. Auch in Überzahlsituationen nutzten die Stadtberner ihre Chancen konsequent.
In der Schlussphase liess der BSV nichts mehr anbrennen. Treffer von Jauer, Nyström und Kusio sorgten für klare Verhältnisse, ehe Wanner mit einem Gegenstosstor den Schlusspunkt zum 34:29 setzte.
Mit diesem Sieg entschied der BSV Bern die Serie mit 3:0 für sich und qualifizierte sich verdient für den Playoff-Halbfinal. Dort trifft der BSV auf die Kadetten Schaffhausen. Das erste Spiel findet am Samstag, 25.04. um 18:00 Uhr auswärts in Schaffhausen statt, gefolgt vom Heimspiel am Mittwoch, 29.04. um 19:15 Uhr in der Mobiliar Arena. Spiel 3 wird am 02.05. um 18:00 Uhr erneut in Schaffhausen ausgetragen.
Nach dem Spiel wurde zudem Matthias „Rövi“ Reverdin verabschiedet. Über ein Jahrzehnt war er ein prägender Teil des BSV Bern und verkörperte den Vereinsgedanken sowie den Slogan „ächtbärn“ auf besondere Weise. Der BSV Bern bedankte sich herzlich für seinen grossen Einsatz und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Wir werden dich vermissen!
Bestplayer: Mathieu Seravalli (BSV Bern) und Silvan Fürst (Wacker Thun)
Telegramm
BSV Bern – Wacker Thun 34:29 (15:11)
Mobiliar Arena | 1725 Zuschauende | Brunner A. / Salah M. (SR)
BSV Bern
Seravalli (31%), Fischer, Eggimann (5), Jauer (3), Aufdenblatten, Kusio (5), Weingartner, Wanner (11), Strahm (1), Nyström (3), Rohr (1), Kalt, Corluka (2), Schnyder (2), Gantner, Hirt (1)
Strafen
5 x 2 (Kusio, 2x Rohr und 2x Weingartner)
Bemerkungen
BSV ohne Stettler, Allemann, Arn und Brändle (verletzt/krank/überzählig)
Text:
Adriana Lehmann